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Insight_ _ _ _ _ _ _
On! Kultur


Was uns umgibt, woraus es besteht und wie wir darin leben, wird (notwendigerweise) Kultur sein.

Der Text zur Kulturdiskussion wird noch aufbereitet und - sobald fertig - hier ins Netz gestellt.
Geschrieben am 19.04.2010
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On! Leben


Leben ist, wenn es passiert

Der Versuch dem eigenen Leben Ausdruck zu verleihen birgt Komik und Tragik,
birgt das Leben selbst in sich. In 9 Tagen kann alles enthalten sein.
www.beispielhaft.com
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On! Qualität


Eine nicht ganz gewöhnliche Betrachtung

Es geht um Qualität. Doch was eigentlich bedeutet "Qualität!? Kann Qualität an sich schon eine Qualität zugeschrieben werden?
Der Gedanke war vielschichtiger und essentieller als angenommen. Es war notwendig geworden der Realität für ein kurzes Gefühl der Konzentration ins Auge zu blicken und Begriffsklärung zu betreiben.
Zunächst ist Qualität ein – durch viele Bemühungen wohlverdienter Herren – mit reichlich Definitionen bemüßigter Begriff. Eine „leere Hülse“. Und eben diese Hülse, und dessen Bild dazu, verwendete ich ohne rechtes Bewußtsein im Alltag und wollte doch darauf etwas geltend machen: Eine Identifikationsmöglichkeit.

Laut Definition von Philip Bayard Crosby lässt sich Qualität an vier Eckpfeilern messen und stützt sich seither auf diese, wie folgt:
- Zum ersten wird Qualität durch das Einhalten von bestimmten,
vordefinierten Anforderungen an Etwas (die Qualität beinhaltendes) gemessen
- Zum zweiten liegt der Qualitätsplanung die Vorbeugung als Prinzip zugrunde
- Zum Dritten muss die Null-Fehler-Politik als oberster Maßstab durchgesetzt werden
- Zum Vierten sind Qualitätskosten immer als Kosten bei der Anpassung an eine Anforderung zu verstehen.

Was zunächst wie ein starres Verhaltensmuster klingen mag, dessen Anspruch sich kaum an der Realität zeigen lässt (gottähnlichen Sphären?!), ist bei näherer Betrachtung eher ein Annäherungsvorschlag.

Was aber halte ich für Wichtig?
Quantität ist nicht gleich Qualität_ Klingt wichtig, aber was sagt man da eigentlich? Quantität bezeichnet an sich nur die Sammlung qualitativ messbarer Dinge. Was hier gemeint ist wird nicht deutlich, ist aber mit Sicherheit abweichend von dem eigentlichen Satz. Im Sinne der Wortbedeutung sagt man damit:
„Viel von etwas messbarem ist nicht gleich wenig davon.“
Die allgemeine Defintion von Qualität lautet also: Unter Qualität wird die Beschaffenheit einer Einheit bezüglich der Qualitätsforderung verstanden.

Gütig sind die, die da schauen das Licht der Welt_ In seiner Grundtendenz wird Qualität also wertend eingesetzt, oft als Gegenstück zur Vielzahl von Qualität. Sicher gäbe es für dieses Beispiel in unserem regulären Sprachgebrauch beliebig viele andere. Doch in meinem Sinne – der ich ja davon angesteckt war zu glauben, dass das Stichwort „Qualität“ an sich schon etwas über die Qualität meiner zukünftigen Handlungen aussagen könnte – bleibe ich bei diesem einen Beispiel und ermuntere jeden geneigten Leser dazu in seiner eigenen Sprachwunderkammer nach solchen, noch leeren Begriffen zu forschen und diese zu überprüfen.

Der Begriff, nach dem ich suchte musste also tiefer liegen und die Basis unseres heutigen Qualitätsbegriffs bilden:
Güte_ Güte bezeichnet positive Qualitäten von Etwas. Dies kann sowohl in der Beschaffenheit einer Sache, eines Dinges oder einer Leistung, aber auch eine Chraktereigenschaft eines Individuums sein. Und genau hier beginnt die Sache interessant zu werden! Warum? Der empfindsame Leser wird es verstehen. Trotzdem möchte er vielleicht weiterlesen, auch wenn die folgenden Ausführungen sich einzig und allein auf eine Vertiefung dieser Frage und das aufwerfen von neuen Fragen abzielen.
Per Definition kann Güte (vormals Benignität, aber auch Beschaffenheit) also aüßerst differenziert betrachtet werden. Es handelt sich einerseits um eine Tugend/Wert im menschlichen Sinne, andererseits kann Güte aber auch Dingen beigemessen werden. Für eine Klärung im Sinne meiner Tätigkeit werde ich mich auf die soziologische Komponente konzentrieren. Besonders auf diesem Gebiet haben sich intelektuelle und philosophische Größen der Vergangenheit eindeutig geäußert. Ich möchte hier nur an Arthur Schopenhauer, Albert Schweitzer und nicht zuletzt Friedrich Schiller erinnern, die auf dem Gebiet der Ethik, der Aesthetik und sogar der Physik auf diesem Gebiet bewegten.
Bei Schweitzer heißt es beispielsweise:“ Rechtes Denken lässt das Herz mitreden. Stetige Guetigkeit vermag viel. Wie die Sonne das Eis zum Schmelzen bringt, bringt sie Missverstaendnisse, Misstrauen und Feindseligkeit zum Schwinden. Was ein Mensch an Gütigkeit in die Welt hinausgibt, arbeitet an den Herzen und an dem Denken der Menschen." (Albert Schweitzer, Die Lehre der Ehrfurcht vor dem Leben, S. 49)
Hinweis:
Das Thema hat mich weitere Seiten beschäftigt, die hier nicht zu lesen sind.

Bei Interesse am gesamten Text oder Diskussionslaune
bitte Simon Heereman kontaktieren >>
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Note:
Texts based on opinion.
They don't claim
scientific status.

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